Seltene Erden

Umkämpfte Rohstoffe des Hightech-Zeitalters

Bei dem Handelskonflikt der beiden Großmächte USA und China spielen die sogenannten  Seltenen Erden eine zentrale Rolle. Doch auch schon davor sind sie aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken, obwohl die Verwendung beziehungsweise der Kontakt mit ihnen zumeist unbewusst geschieht.

Dr. Luitgard Marschall und Heike Holdinghausen machten sich auf Spurensuche und brachten Ende 2017 das Buch Seltene Erden – Umkämpfte Rohstoffe des Hightech-Zeitalters raus. Veröffentlicht bei dem Oekom-Verlag  ist es in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum Umwelt der Universität Augsburg Teil der Buchreihe Stoffgeschichten, die es sich zum Ziel setzt, die Geschichte von Stoffen, die für unsere gesellschaftliche, technische und ökologische Entwicklung von signifikanter Bedeutung sind, ausführlich zu beleuchten.

 

In dem vorliegenden zehnten Band der Reihe dreht sich alles um die 17 Seltenen Erden, die eigentlich Metalle und eigenständige Elemente des Periodensystems sind. Warum diese Metalle Erden genannt werden, wie sie entdeckt wurden, wie sich ihre Nutzung gewandelt hat und weswegen man sie heute auch als “Gewürzmetalle” bezeichnet, erfährt man neben vielen anderen interessanten Fakten in diesem Buch. Politische und ethische Aspekte, die sich bei dem Abbau, der Entsorgung und dem Recycling dieser Hightech-Rohstoffe ergeben, werden ebenfalls thematisiert, wobei sich diese Buchreihe bewusst an Leser*innen wendet, die in “unbekannte Dimensionen einer nur scheinbar bekannten Welt” vordringen wollen.

Eine Aufgabe, die sich explizit dem Thema der Seltenen Erden und anderen kritischen Rohstoffen widmet, ist das Rohstoff-Memory, welches im Aufgabenpaket im Downloadbereich enthalten ist.

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